Menschen

Museumsleitung

Kustodin Elisabeth Hardtke

Die neue Museumsleiterin des Silcher-Museums des Schwäbischen Chorverbandes.

Zu Beginn des Jahres 2016 übernahm ich die spannende Aufgabe, die Museumsleitung des Silcher-Museums zu übernehmen.

Von 2006 bis 2011 habe ich an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig Museologie studiert. Schon vor dem Studium habe ich Museumsluft geschnuppert. Bei der 29. Ausstellung des Europarates „Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation“, die 2006 in Magdeburg gezeigt wurde, arbeitete ich ein Jahr im Organisationsbüro mit. Es folgten zahlreiche kürzere und längere Arbeitseinsätze in Berlin, Dresden, Halle (Saale), Herzogenaurach und Leipzig.

Ich freue mich sehr darüber, dass mir von Seiten des Schwäbischen Chorverbandes die Aufgabe übertragen wurde, hier im idyllischen Schnait das Silcher-Museum als Ort der Begegnung von Gegenwart und Vergangenheit zu leiten.

Das Silcher-Museum hat ein sehr treues Stammpublikum, das uns alle Jahre wieder besucht. Über diese Treue freue ich mich sehr und ich hoffe, Sie in unserem Museum begrüßen zu dürfen. Darüber hinaus möchte ich das Museum mit seinen vielschichtigen Inhalten auch für Familien interessant machen. Leider ist Friedrich Silcher unter den ganz Jungen kaum bekannt. Aber das muss nicht so bleiben. In den nächsten Jahren möchte ich mit kulturellen Veranstaltungen neue Besuchergruppen ins Museum locken. Dabei werde ich den thematischen Horizont des Museums erweitern. Im Silcher-Museum gibt es nicht nur was für Musiker und Sänger, sondern auch spannende Alltagsgeschichte.

Ich freue mich, wenn langfristige Kooperationen mit den Kindergärten und Schulen der Umgebung entstehen und die Kinder den Tag bei uns im Haus als eine schöne und spannende Erinnerung mitnehmen und gerne wieder ins Silcher-Museum oder in jedes andere Museum gehen. Das Interesse für die Institution „Museum“ wecken, ist mir ein besonderes Anliegen. Ich weiß noch, wie wir im Klassenverband als 13jährige ins Ägyptologische Museum in Leipzig gefahren sind. Es war für viele eher langweilig, aber ich war begeistert. Die Geschichten hinter den Objekten, die sich einem mit dem bloßen Auge nicht immer erschließen, die sind es mitunter wert, dass man sich die Zeit nimmt und zuhört.

In diesem Sinne möchte ich Sie einladen, dem Silcher-Museum mit Neugierde zu begegnen und immer wieder einen Anlass zu finden, uns zu besuchen.

Ihre Elisabeth Hardtke

Autor: Elisabeth Hardtke am 7. Mrz 2016 15:52, Rubrik: Menschen, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben, Trackback-URL

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