Menschen

Romantischer Advent im Silcher-Museum

3. Advent im Silcher-Museum

Sonntag, 17. Dezember 2017 – 11 bis 17 Uhr

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit … Unter diesem Motto steht eine Premiere im Silcher-Museum: Erstmals öffnen sich die Türen des Museums für einen Tag im Advent. Romantik ist garantiert und der Museumseintritt ist frei!

Die Eröffnung übernimmt um 11:30 Uhr die Blockflötenklasse von Monika Robescu* (Waiblingen). Wir laden ein zum Mitsingen von Advents- und Weihnachtliedern.

Ihr Kinderlein kommet… Das Weihnachtsrätsel wartet auf euch und führt euch durch das adventliche Museum!
Außerdem ist im Silchersaal zwischen 13 und 16 Uhr die Kreativwerkstatt (mit geringem Unkostenbeitrag) offen. 13 bis 14 Uhr und 15 bis 16 Uhr entstehen dort weihnachtliche Kleinigkeiten aus Papier, Wolle und Bienenwachs.
Um 14 Uhr beginnt die Märchenstunde unterm Weihnachtsbaum. Dann hören Klein und Groß Geschichten der Weihnachtszeit.

Im Erdgeschoß werden durchgehend Kaffee, Kuchen, Gebäck, Kinderpunsch und Glühwein angeboten. Marktstände bereichern die Dauerausstellung, an denen allerhand Schönes und Nützliches feilgeboten wird.

Programm in aller Kürze
11:30 Uhr Auftritt Blockflötenklasse von Monika Robescu mit gemeinsamem Adventsliedersingen
13 und 15 Uhr Kreativwerkstatt für Kinder (mit geringem Unkostenbeitrag)
14 Uhr Märchenstunde
Durchgehend Kaffee, Kuchen, Gebäck, Kinderpunsch und Glühwein im Warmen
Markt im Museum mit allerhand Schönem und Nützlichem
Weihnachtsrätsel für Kinder

* Musikalische Leitung: Monika Robescu studierte nach einer kirchenmusikalischen Ausbildung in Nürnberg Blockflöte und Kammermusik, anschließend in Wien Blockflöte und Musiktheorie und schloss zusätzlich 2015 ein Master-Studium im Bereich „Aktuelle Musik“ bei Jeremias Schwarzer an der HfM Nürnberg ab. Künstlerische Gesamtkonzepte und deren Umsetzung als Blockflötistin führten sie u.a. ans „Kunstpalais Erlangen“ und an die „Villa Concordia“ Bamberg. Festivals u.a. MUSICA in Strasbourg, VOCORA in Tournon, ICMC in Utrecht. Aufnahmen für den Bayerischen Rundfunk und den SWR.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Kränze winden – Ein Rückblick

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Bei strahlendem Kaiserwetter machten sich zehn Mädchen auf den Weg in die Schnaiter Wiesen. Auf dem Weg nahmen wir Lavendel und Ringelblumen mit. Weidenzweige dienten uns als Kranzgerüst. Viele blühende Wiesenblumen gab es nicht mehr, aber Klee, Hahnenfuß und Gräser ließen uns nicht im Stich. Für fast jeden Kopf wurde eifrig ein Kranz gewunden.
Die Ferienaktion wird im nächsten Jahr wiederholt – so viel steht fest.

Konzertrückblick: Lieder und ihre Bearbeitungen von Friedrich Silcher

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Am letzten Sonntag begaben sich unsere Konzertgäste auf eine besondere Zeitreise: Auf den historischen Klavieren, an denen der in Schnait geborene Komponist und Universitätsmusikdirektor Friedrich Silcher im 19. Jahrhundert komponierte, spielte die Pianistin Ulla-Britta Schulte. Historische Klaviere zu spielen erfordert ein hohes Maß an Vorbereitung, Kompetenz und Einfühlungsvermögen und kommt deshalb nur selten vor. Ulla-Britta Schulte, die sich auf Hammerklaviere spezialisiert hat, stellte sich dieser Herausforderung. Begleitet wurde sie dabei von Monika Robescu, die als Blockflötistin auch auf internationalen Festivals spielt.
Gespielt wurde auf dem Tafelklavier von 1805, das früher im Besitz der Familie Wüst (Tübingen) war und auf dem Silcher auch komponiert haben soll. Bei den Klaviersolos kam das Tafelklavier der Firma Schiedmayer & Söhne von 1851 zum Einsatz, das Friedrich Silcher seiner Tochter gekauft hatte.
Auf dem Konzertprogramm standen Lieder und deren Bearbeitungen von Friedrich Silcher, aber auch einzelne „Lieder ohne Worte“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy. In der Pause und nach dem Konzert gab es ausreichend Zeit für anregende Gespräche mit den Musikerinnen. Ein gelungenes Konzert, das Lust auf weitere Kostproben gemeinschaftlichen Musizierens auf historischen Instrumenten macht.

Vielen Dank an die beiden Musikerinnen für diesen unvergesslichen Konzertabend.

Katalanische Delegation zu Gast

Am Sonntag, 19.03.2017 hatten wir eine Delegation vom Institut Alexandre Satorras in Mataró (Spanien) zu Gast. Wolfgang Jauch und seine Kollegen vom Friedrich-Schiller-Gymnasium Marbach a.N. brachten ihre fünf katalanischen Gäste ins Silcher-Museum, um ihnen den Komponisten des Volksliedes „Nun leb wohl, du kleine Gasse“ näher zu bringen.
Das Friedrich-Schiller-Gymnasium Marbach a.N. und das Institut Alexandre Satorras Mataró pflegen seit 2010 einen musikalischen Austausch. Schon zum fünften Mal sind die Katalanen in Baden-Württemberg zu Gast, und wieder werden verschiedene musikalische Schülerensembles beider Institutionen miteinander musizieren.

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Konzertrückblick: Gesegnet sei das Grün. Ein romantischer Frühlingsstrauß

Vor ausverkauftem Saal fand am 18. März 2017 das erste Konzert dieser Museumssaison im Silcher-Museum statt. Auf dem Programm standen Lieder von Johannes Brahms, Robert Schumann, Richard Strauss, Hugo Wolf, Alban Berg und natürlich von Friedrich Silcher. Die Österreicherin Doris Gstach riss die Zuhörer mit ihrem stimmlichen Einfühlungsvermögen direkt hinein in den Frühling. Obwohl das Klatschen zwischen den Liedern ausdrücklich nicht erwünscht war, kamen die Zuhörer nicht umhin, nach dem Glückseligkeit verbreitenden Silcher-Lied „Wohin mit der Freud‘?“ ihrer Begeisterung mit einem spontanen Applaus Ausdruck zu verleihen. Begleitet wurde die Mezzosopranistin Gstach von Helma Götz, die als Kantorin und Klavierpädagogin in Waldstetten tätig ist und ihren künstlerischen Schwerpunkt derzeit in der Liedbegleitung hat. Humorvoll moderiert wurde das Konzert von Christian Poßer.

Vielen Dank dem Trio für diesen frischen, abwechslungsreichen Liederabend!

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v.l.: Christian Poßer (Moderator), Rudolf Veit (Kurator), Elisabeth Hardtke (Museumsleiterin), Doris Gstach (Mezzosopran), Helma Götz (Klavier).

Museumsleitung

Kustodin Elisabeth Hardtke

Die neue Museumsleiterin des Silcher-Museums des Schwäbischen Chorverbandes.

Zu Beginn des Jahres 2016 übernahm ich die spannende Aufgabe, die Museumsleitung des Silcher-Museums zu übernehmen.

Von 2006 bis 2011 habe ich an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig Museologie studiert. Schon vor dem Studium habe ich Museumsluft geschnuppert. Bei der 29. Ausstellung des Europarates „Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation“, die 2006 in Magdeburg gezeigt wurde, arbeitete ich ein Jahr im Organisationsbüro mit. Es folgten zahlreiche kürzere und längere Arbeitseinsätze in Berlin, Dresden, Halle (Saale), Herzogenaurach und Leipzig.

Ich freue mich sehr darüber, dass mir von Seiten des Schwäbischen Chorverbandes die Aufgabe übertragen wurde, hier im idyllischen Schnait das Silcher-Museum als Ort der Begegnung von Gegenwart und Vergangenheit zu leiten.

Das Silcher-Museum hat ein sehr treues Stammpublikum, das uns alle Jahre wieder besucht. Über diese Treue freue ich mich sehr und ich hoffe, Sie in unserem Museum begrüßen zu dürfen. Darüber hinaus möchte ich das Museum mit seinen vielschichtigen Inhalten auch für Familien interessant machen. Leider ist Friedrich Silcher unter den ganz Jungen kaum bekannt. Aber das muss nicht so bleiben. In den nächsten Jahren möchte ich mit kulturellen Veranstaltungen neue Besuchergruppen ins Museum locken. Dabei werde ich den thematischen Horizont des Museums erweitern. Im Silcher-Museum gibt es nicht nur was für Musiker und Sänger, sondern auch spannende Alltagsgeschichte.

Ich freue mich, wenn langfristige Kooperationen mit den Kindergärten und Schulen der Umgebung entstehen und die Kinder den Tag bei uns im Haus als eine schöne und spannende Erinnerung mitnehmen und gerne wieder ins Silcher-Museum oder in jedes andere Museum gehen. Das Interesse für die Institution „Museum“ wecken, ist mir ein besonderes Anliegen. Ich weiß noch, wie wir im Klassenverband als 13jährige ins Ägyptologische Museum in Leipzig gefahren sind. Es war für viele eher langweilig, aber ich war begeistert. Die Geschichten hinter den Objekten, die sich einem mit dem bloßen Auge nicht immer erschließen, die sind es mitunter wert, dass man sich die Zeit nimmt und zuhört.

In diesem Sinne möchte ich Sie einladen, dem Silcher-Museum mit Neugierde zu begegnen und immer wieder einen Anlass zu finden, uns zu besuchen.

Ihre Elisabeth Hardtke

©2017 Silcher Museum - Silcher-Museum des Schwäbischen Chorverband e. V. Silcherstraße 49, 71384 Weinstadt-Schnait,
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